Beim Website-Onboarding klären wir zuerst in einem kostenlosen Erstgespräch, ob Ihr Projekt zu uns passt, und danach in einem ausführlicheren Briefing-Gespräch, was Ihr Betrieb anbietet und für wen. Die Texte formulieren wir auf dieser Grundlage. Sie liefern Wissen und vorhandene Unterlagen, prüfen die Entwürfe und geben frei. Wie viel Zeit Sie das kostet, hängt vor allem davon ab, wie viel Material schon da ist.
Eine Frage steht vor jedem Webprojekt, und sie hat nichts mit Design zu tun: Wie viel Arbeit macht mir das? Der Ablauf zum Projektstart entscheidet genau darüber. Er legt fest, wann Sie gebraucht werden und wann nicht, und er verhindert, dass am Ende endlose Korrekturschleifen entstehen. Hier steht er Schritt für Schritt, von der ersten Nachricht bis zur Übergabe der Inhalte.
Wie viel muss ich als Kunde selbst machen?
Wahrscheinlich weniger, als Sie befürchten. Ihre Aufgabe ist es, uns Ihr Geschäft zu erklären, nicht druckreife Sätze zu formulieren. Sie kennen Ihre Kunden, Ihre Preise, Ihre Abläufe. Wir kümmern uns darum, daraus Seiten zu machen, die ein Fremder in kurzer Zeit versteht.
Angenommen, Sie haben sich schon einen Ordner mit Textentwürfen zurechtgelegt, weil ein früherer Anbieter Ihnen alles selbst aufgehalst hat. Bringen Sie ihn gern mit, er ist gutes Rohmaterial. Nötig ist er nicht. Wichtiger ist das Gespräch, in dem Sie erzählen, was Sie tun und was Kunden immer wieder fragen.
Was passiert im ersten Gespräch?
Das Erstgespräch kostet nichts und dient nicht dem Verkauf. Wir klären, ob wir zueinander passen und ob das Projekt überhaupt sinnvoll ist. Braucht ein bestehender Auftritt nur ein paar Handgriffe, sagen wir das, statt einen Neubau zu empfehlen.
Passt es, folgt das eigentliche Briefing-Gespräch. Wir fragen dabei konkret nach:
- Wer sind Ihre besten Kunden, und wie finden die Sie heute?
- Welche Leistung bringt am meisten Umsatz, welche macht am meisten Freude?
- Was fragen Anrufer immer wieder, bevor sie buchen?
- Welche Mitbewerber schauen Sie sich selbst an?
- Gibt es Fotos, Logos, alte Unterlagen, die wir nutzen dürfen?
Aus solchen Antworten entstehen die Inhalte. Angenommen, ein Malermeister erwähnt nebenbei, dass ihn ständig Leute wegen Schimmel anrufen. Dann kann daraus eine eigene Seite zu genau dieser Frage werden. Solche Details stehen in keiner Vorlage, sie tauchen im Gespräch auf.
Warum ist ein strukturierter Start so wichtig?
Weil das Durcheinander sonst am Ende kommt, nicht am Anfang. Startet ein Projekt ohne klares Briefing, sieht der Kunde den ersten Entwurf und merkt erst dann, was er eigentlich wollte. Dann beginnt das Hin und Her: Runde vier, Runde fünf, und alle sind genervt.
Ein gutes Briefing dreht diese Reihenfolge um. Die schwierigen Fragen werden geklärt, bevor die erste Zeile Code entsteht: Zielgruppe, Kernbotschaft, die wichtigste Handlung auf der Seite. Aus meiner Sicht kommt Geschwindigkeit nicht vom Hetzen, sondern von einem sauberen Fundament.
Was ein gutes Briefing enthält
Ein Briefing ist kein Fragebogen, den Sie allein ausfüllen. Es ist ein Ergebnis, das wir für Sie aufschreiben. Nach dem Gespräch fassen wir zusammen, was wir verstanden haben, und legen es Ihnen vor. So fällt sofort auf, wenn wir etwas falsch aufgefasst haben. Darin steht, wer die Seite besuchen soll, was diese Person tun soll, welche Inhalte dafür nötig sind und wie der Ton klingen soll. Erst wenn Sie zustimmen, geht es weiter.
Wie läuft die Inhaltsübergabe ab?
Texte müssen Sie nicht liefern. Wir schreiben sie, Sie prüfen und geben frei. Bei den Fotos ist es ähnlich: Handyfotos vom Betrieb können als Ausgangsmaterial genügen, Zuschnitt und Bildbearbeitung übernehmen wir. Fehlt brauchbares Material ganz, klären wir früh, ob ein Fototermin nötig ist oder ob lizenzierte Bilder passen.
Zur Durchsicht bekommen Sie die fertige Seite auf einer Testadresse. Sie gehen sie in Ruhe durch und sammeln Ihre Anmerkungen, wir arbeiten sie gebündelt ein. Das erspart zwanzig Einzelmails über drei Wochen und hält alle Beteiligten bei Verstand.
Der Ablauf auf einen Blick
- Erstgespräch, kostenlos: Passt das Projekt? Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung.
- Briefing-Gespräch: Wir verstehen Ihr Geschäft. Das ist Ihr größter Zeitanteil.
- Briefing-Dokument: Wir fassen zusammen, Sie geben frei.
- Umsetzung von Texten, Gestaltung, Fotos und Technik. Hier arbeiten wir, Sie haben Pause.
- Durchsicht auf der Testadresse: Sie prüfen, wir arbeiten Ihre Anmerkungen gebündelt ein.
- Livegang mit Domain, Pflichtangaben und Anmeldung bei den Suchmaschinen.
Unterm Strich sitzen Sie zweimal richtig mit uns zusammen und prüfen danach die Entwürfe. Den Zeitrahmen für eine überschaubare Seite nennt unsere Startseite: ein bis drei Wochen von der Beauftragung bis zur fertigen Website, je nach Umfang.
Kunden-Onboarding automatisieren: was geht?
Wer das Kunden-Onboarding automatisieren will, fängt bei Checklisten, Erinnerungen und dem Überblick an: Der Kunde bekommt nach der Zusage automatisch eine Liste der benötigten Unterlagen, fehlende Teile werden freundlich nachgefragt, und beide Seiten sehen jederzeit den Stand. Das Gespräch selbst bleibt Handarbeit.
Das gilt auch außerhalb von Webprojekten. Jeder Handwerksbetrieb holt neue Kunden an Bord. Angenommen, die Schreinerei Muster bekommt den Auftrag für einen Einbauschrank. Ein automatischer Ablauf könnte so aussehen:
- Nach der Auftragsbestätigung geht eine Nachricht mit einer kurzen Checkliste raus: Fotos der Wand, grobe Maße, Wunschzeitraum, dazu ein Link zum Hochladen.
- Fehlt nach einigen Tagen noch etwas, kommt eine freundliche Erinnerung, genau einmal.
- Was eingeht, landet gesammelt beim Auftrag statt verstreut in Mails und Chats.
- Für das Aufmaß werden freie Zeiten aus dem Kalender vorgeschlagen, der Kunde wählt, der Termin trägt sich ein.
- Der Kunde sieht auf Wunsch den Stand, etwa "Unterlagen vollständig, Aufmaß am Donnerstag".
Welche Daten dabei gespeichert werden, gehört in die Datenschutzerklärung. Legen Sie außerdem fest, wann Fotos aus Privaträumen wieder gelöscht werden.
Häufige Fragen
Muss ich die Texte für meine Website selbst schreiben?
Nein. Wir schreiben die Texte auf Basis des Briefing-Gesprächs und legen sie Ihnen zur Freigabe vor. Sie liefern das Wissen über Ihr Geschäft, wir die Formulierung.
Wie lange dauert das ganze Projekt?
Ab der Beauftragung vergehen je nach Umfang ein bis drei Wochen, bis die Website steht. Wie viel davon Ihre eigene Zeit ist, hängt vor allem davon ab, wie schnell Unterlagen und Rückmeldungen kommen.
Was ist, wenn ich noch gar keine Fotos habe?
Dann ist das kein Grund, ein Projekt aufzuschieben. Handyfotos können als Grundlage genügen, sonst klären wir einen Fototermin oder passende lizenzierte Bilder.
Kann ich später Inhalte ändern lassen?
Ja. Im Mietmodell sind Änderungen an vorhandenen Inhalten im Monatspreis enthalten, etwa neue Öffnungszeiten, ein geänderter Preis oder ein neues Teamfoto.
Wir bei bytebrise bauen und vermieten Websites im Modell bytebrise Sichtbar: 490 € einmalig zum Start, danach 149 € im Monat, kündbar zum Ende jedes Kalendermonats ohne Vorlauffrist (Preise und Leistungen). Wie wir Websites für Betriebe in der Region aufbauen, beschreibt auch die Seite Webdesign Fürstenfeldbruck. Welche Abläufe sich zusätzlich automatisieren lassen, zeigt die Startseite unter Sechs Abläufe; dieser Teil ist neu bei uns und läuft noch bei keinem Betrieb dauerhaft. Jeder Ablauf beginnt als Prototyp zum Festpreis ab 1.500 € mit vier Wochen Test in Ihrem Betrieb, danach folgt eine Monatspauschale, monatlich kündbar. Für ein Erstgespräch schreiben Sie uns über das Kontaktformular.