Online-Reservierung für Restaurants im Vergleich
Online-Reservierung ist 2026 Standard. Wer kein 24-Stunden-Buchungs-System hat, verliert die mobilen Spontanen-Anfragen. Aber welches System nehmen?
OpenTable als globaler Marktführer
Größter Anbieter weltweit, in Deutschland mit über 4.000 gelisteten Restaurants. Vorteil: hohe internationale Sichtbarkeit, Touristen kennen OpenTable und buchen direkt dort.
Kosten: monatliche Grundgebühr ab 39 Euro plus Provision von 2 Euro pro über OpenTable gebuchten Cover (Person am Tisch). Bei 200 Covers pro Monat sind das 400 Euro Provision plus Grundgebühr.
Nachteil SEO: OpenTable rankt oft besser als die einzelne Restaurant-Website. Ein Teil der Buchungen läuft über OpenTable statt direkt.
Quandoo als deutscher Branchenstandard
Berliner Anbieter, in Deutschland sehr verbreitet. Über 15.000 Restaurants gelistet. Bessere Marketing-Tools für lokale Gastronomie als OpenTable.
Kosten: Provision von 1 Euro pro Cover, niedrigere Grundgebühr (ab 19 Euro). Insgesamt meist günstiger als OpenTable bei mittlerem Volumen.
Für deutsche Gäste oft das relevantere System. Bei vielen Stadtteilen rankt Quandoo höher als OpenTable für lokale Suchen.
Resmio als Premium-Variante
Münchner Anbieter mit Fokus auf Premium-Gastronomie. Komplette Restaurant-Verwaltung mit Tischplan, Kundenkartei, Marketing-Automation. Bessere Daten-Hoheit als bei OpenTable.
Kosten: ab 89 Euro im Monat, plus optionale Module. Keine Provision pro Cover.
Lohnt sich ab 30 Covers pro Abend aufwärts und gutem Marketing-Budget. Für kleine Tagesgeschäft-Restaurants overkill.
Eigenbau über die Website
Einfaches Reservierungs-Formular auf der Website mit Datum-Picker und Anzahl-Personen. Anfrage geht per Mail. Manuelle Bestätigung durch das Restaurant.
Kosten: 0 monatliche Gebühren. Einmal-Setup im Initial-Webdesign enthalten oder Aufpreis 300 bis 800 Euro.
Nachteil: keine Echtzeit-Verfügbarkeit, Gast wartet auf Bestätigung. Funktioniert für kleinere Restaurants mit Stammkundenstamm. Bei Wachstum oder Touristen-Geschäft wird das schnell zu wenig.
Was wir empfehlen je nach Restaurant-Situation
Kleines Restaurant mit Stammkundenstamm und max 30 Covers pro Abend: Eigenbau-Formular reicht. Plattform-Gebühren würden die Marge zu stark drücken.
Mittleres Restaurant in touristischer Lage: OpenTable für internationale Gäste plus Quandoo für deutsche. Beide parallel macht Sinn, Doppel-Buchungen werden über das Restaurant-CRM koordiniert.
Premium-Restaurant mit eigenem Reservierungs-Management: Resmio für die Verwaltung plus passives Listing bei OpenTable und Quandoo.
Integration auf der Website: das Buchungs-Widget muss lazy-loaded sein. Drittanbieter-iframes laden 500 bis 900 KB JavaScript und ruinieren die Core Web Vitals wenn auf jeder Seite eingebunden.
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