Home Webdesign Online Marketing Print Design Blog Preise Website-Check Kontakt Jetzt beraten lassen →

Local SEO ohne Budget: 5 Checkboxen, die KMU vergessen

Fünf Local-SEO-Hebel, die keinen Cent Werbebudget kosten und die rund 80 Prozent der Betriebe im Landkreis trotzdem liegen lassen. Am Ende gibt es die To-do-Liste zum Abhaken.

Die meisten kleinen Betriebe im Landkreis Fürstenfeldbruck brauchen für bessere Sichtbarkeit bei Google kein Werbebudget. Sie brauchen einen freien Nachmittag. Das klingt zu einfach, ich weiß. Aber wir sehen es bei fast jedem Erstgespräch: Der Malerbetrieb, der Friseur, die Physiotherapie-Praxis, alle jagen nach bezahlten Anzeigen und haben gleichzeitig ihr kostenloses Google-Profil seit drei Jahren nicht angefasst. In diesem Artikel gehen wir fünf Punkte durch, die zusammen keinen Euro kosten und die trotzdem fast überall fehlen. Sie können jeden davon selbst abarbeiten, ohne Agentur.

Warum liegt Local SEO ohne Budget überhaupt brach?

Weil es Arbeit ist, keine Rechnung. Eine Google-Anzeige schaltet man in zwanzig Minuten und zahlt dafür. Ein vollständiges Profil, saubere Verzeichnisdaten und echte Bewertungen dagegen kosten Zeit und Aufmerksamkeit über Wochen. Genau deshalb machen es die wenigsten. Und genau deshalb reicht oft schon solide Handarbeit, um in der Umkreissuche an Wettbewerbern vorbeizuziehen, die nur Geld reinstecken.

Ein Beispiel aus der Praxis, das uns hängengeblieben ist. Ein Malerbetrieb hier in Bruck stand in der lokalen Kartensuche auf Seite drei. Wir haben mit dem Inhaber an einem Nachmittag 30 Fotos von echten Baustellen ins Profil geladen und danach jede Woche einen kurzen Beitrag gepostet. Sonst nichts. Kein Werbegeld. Nach etwa acht Wochen stand er in der Umkreissuche für seinen Ort auf Platz zwei. Fotos und Aktivität, mehr war es nicht.

Checkbox 1: Das Google-Unternehmensprofil wirklich vollständig ausfüllen

Fast jeder Betrieb hat ein Google-Unternehmensprofil (früher Google My Business). Fast keiner hat es fertig ausgefüllt. Genau da liegt der leichteste Gewinn.

Gehen Sie durch und prüfen Sie: Ist die Hauptkategorie exakt richtig gesetzt (also "Malerbetrieb", nicht nur "Handwerker")? Sind Zusatzkategorien ergänzt? Steht eine echte Beschreibung drin, in der die Orte vorkommen, in denen Sie arbeiten, also Fürstenfeldbruck, Olching, Germering, Puchheim? Sind Leistungen als einzelne Einträge gepflegt? Und, der Klassiker, sind aktuelle Fotos da.

Fotos sind der unterschätzte Hebel. Nicht drei Stockfotos. Echte Bilder von echter Arbeit, vom Team, vom Fahrzeug, vom Vorher-Nachher. Laden Sie 20 bis 30 Stück hoch und danach regelmäßig neue. Google wertet ein aktives Profil anders als ein totes, und Menschen klicken eher auf einen Eintrag, der lebendig aussieht.

Checkbox 2: NAP-Daten über alle Verzeichnisse konsistent halten

NAP steht für Name, Adresse, Telefonnummer. Klingt banal. Ist aber der Punkt, an dem die meisten unbemerkt Sichtbarkeit verschenken.

Ihr Betrieb steht nicht nur bei Google. Er steht bei Bing, in Branchenbüchern, bei Das Örtliche, Yelp, oft noch in alten Einträgen, die Sie längst vergessen haben. Wenn dort überall eine leicht andere Schreibweise auftaucht, mal "Str." und mal "Straße", mal die alte Handynummer, mal die neue Festnetznummer, dann wird Google unsicher, ob das alles derselbe Betrieb ist. Diese Unsicherheit kostet Ranking.

Legen Sie eine Schreibweise fest. Genau eine. Dann tragen Sie exakt diese überall nach, Zeichen für Zeichen identisch. Ziehen Sie sich einen Nachmittag Zeit und arbeiten Sie eine Liste der Verzeichnisse ab, in denen Sie stehen. Suchen Sie Ihren Firmennamen bei Google und schauen Sie, wo Sie überall auftauchen. Alte Einträge mit falscher Nummer sind kein kleines Detail, sie leiten Kunden ins Leere.

Checkbox 3: Echte Bewertungen sammeln und jede beantworten

Bewertungen sind für die lokale Sichtbarkeit einer der stärksten Faktoren, und sie sind gratis. Nur fragt kaum jemand danach.

Dabei ist der Moment offensichtlich: direkt nachdem die Arbeit fertig ist und der Kunde zufrieden ist. Genau dann fragen. Nicht per kompliziertem Formular, sondern mit einem kurzen Link zur Bewertung, den Sie per WhatsApp oder Mail schicken. Ein Friseursalon in Germering, mit dem wir gearbeitet haben, ging von elf auf über sechzig Bewertungen in einem halben Jahr, einfach weil an der Kasse ein kleiner Aufsteller mit QR-Code stand.

Und dann, bitte, antworten Sie. Auf jede Bewertung, auch auf die guten. Ein kurzes, ehrliches "Danke, hat uns gefreut" reicht. Bei Kritik sachlich bleiben und eine Lösung anbieten, nie patzig werden. Google sieht diese Antworten, und Interessenten lesen sie sowieso. Ein Betrieb, der auf Kritik ruhig reagiert, wirkt vertrauenswürdiger als einer mit lauter Fünf-Sterne-Schweigen.

Checkbox 4: Für jeden Ort eine eigene lokale Landingpage

Wer in mehreren Orten arbeitet, braucht auch für mehrere Orte Seiten. Eine einzige Seite "Wir sind für Sie da im Landkreis" rankt für keinen einzelnen Ort richtig.

Besser: eine eigene Unterseite pro relevantem Ort. Also je eine Seite für Olching, für Puchheim, für Maisach. Nicht dieselbe Seite mit ausgetauschtem Ortsnamen, das durchschaut Google. Schreiben Sie echten, unterschiedlichen Inhalt: Welche Projekte haben Sie dort gemacht, welche Anfahrt, welche Besonderheiten. Ein realer Kundenname aus dem Ort, ein Foto einer Baustelle vor Ort, ein Satz über das Viertel. Das ist mehr Aufwand als eine Copy-Paste-Seite, aber es ist der Unterschied zwischen ranken und nicht ranken. Wie so etwas sauber aufgebaut wird, zeigen wir bei unserem Webdesign für lokale Betriebe.

Checkbox 5: Öffnungszeiten sauber als Schema-Markup einbinden

Der technischste Punkt, aber keine Hexerei. Schema-Markup ist ein kleiner Code-Block auf Ihrer Website, der Google direkt sagt, wer Sie sind, wo Sie sitzen und wann Sie geöffnet haben. Für lokale Betriebe ist der passende Typ "LocalBusiness".

Wichtig ist vor allem, dass die Öffnungszeiten im Markup mit denen im Google-Profil und auf der Website übereinstimmen. Widersprüche stiften Verwirrung, und Verwirrung kostet wieder Vertrauen bei Google. Wenn Sie das nicht selbst in den Quelltext schreiben wollen, ist das der eine Punkt aus dieser Liste, bei dem sich Hilfe wirklich lohnt. Der Rest ist reine Handarbeit, die Sie selbst stemmen können.

Die fünf Checkboxen als To-do-Liste zum Abhaken

Hier alles auf einen Blick, kopierbar für den nächsten freien Nachmittag:

  • [ ] Google-Unternehmensprofil vollständig: richtige Kategorien, echte Beschreibung mit Orten, 20 bis 30 echte Fotos, wöchentlich ein Beitrag.
  • [ ] NAP konsistent: eine Schreibweise festlegen, in allen Verzeichnissen zeichengenau nachtragen, alte Falscheinträge korrigieren.
  • [ ] Bewertungen: aktiv nach der Arbeit fragen, per Link oder QR-Code, und jede einzelne beantworten.
  • [ ] Lokale Landingpages: pro Ort eine eigene Seite mit echtem, unterschiedlichem Inhalt.
  • [ ] Schema-Markup: LocalBusiness mit Öffnungszeiten, überall dieselben Zeiten.

Kein Punkt davon kostet Werbebudget. Zusammen bringen sie mehr als die meisten bezahlten Kampagnen, die wir bei kleinen Betrieben gesehen haben. Die Betriebe, die es tun, sind selten. Deshalb wirkt es.

Wenn Sie wissen wollen, welche dieser fünf Baustellen bei Ihnen offen sind, schauen wir da gern einmal drüber. Wir bieten einen kostenlosen Website-Check, ein ehrliches 30-Minuten-Audit, bei dem Sie eine konkrete Liste bekommen, ganz ohne Verkaufsdruck. Melden Sie sich einfach über unser Kontaktformular, dann sagen wir Ihnen, wo im Münchner Westen für Sie am schnellsten etwas zu holen ist.

Wie steht Ihre Website da?

Kostenloser 60-Sekunden-Check: Meta-Daten, Content, Bilder, Schema.org und DSGVO-Basics. Ergebnis sofort, serverseitig geprüft.

Website kostenlos prüfen